Sünde und Ehre

Im mittelalterlichen Kontext der Sünde spielt auch die Sühne eine wichtige Rolle. Das Wort stammt vom althochdeutschen Wort „suona“ ab, was so viel wie Gericht, Urteil, Gerichtsverhandlung oder Friedensschluss bedeutet. Wer gesündigt hat, muss für seine Taten sühnen. Mit der Sühne kann er durch eine bestimmte Leistung seine Schuld aufheben oder in einer bestimmten Art und Weise mindern.

In der mittelalterlichen Welt der Ritter spielt der Begriff der „êre“ (Ehre) eine wichtige Rolle. Als Angehörige der oberen Gesellschaftsschicht gibt es einen Verhaltenscodex, dem sich der Ritter zu unterwerfen hat. Damit soll er seinen Mitmenschen ein gutes Vorbild sein. Je nachhaltiger dieser strenge Verhaltenscodex eingehalten wird, desto höher ist das Ans...

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