Ritter ohne Furcht und Tadel

Parzival wird dann am Ende des dreizehnten Buches auch als ein „Ritter ohne Furcht und Tadel“ (XIII, S. 421) bezeichnet, dem „übles, unrühmliches Tun [...] wesensfremd“ (XIII, S. 421) ist. Parzivals „Herz war frei von allem Falsch“ (XIII, S. 421). Da er auch seine Frau aufrichtig liebt (XIV, S. 511: „Sein mannhaftes Herz und sein ganzes Wesen waren ganz und gar durchdrungen von fester Treue. Wahrhaftig, keine andere als Königin Condwiramurs, die herrliche, schöne Blüte der Frauen, konnte seine Liebe gewinnen.“) und alle Annäherungsversuche von Orgeluse ablehnt (XIV, S. 451), ist er nun zu einem würdigen Gralskönig herangereift.

Dennoch hält er sich selbst immer noch für ehrlos, als er in Gawans Lager vor dem Zweikampf mit Gramoflanz eintrifft. Do...

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