Die Mitleidsfrage

Nachdem Parzival Ither besiegt hat, nimmt er dessen Rüstung und zieht davon. Er kommt nach Graharz zu der Burg von Gurnemanz, der ihn gastfreundlich aufnimmt und ihn zwei Wochen lang erzieht. Dabei weist er ihn an, nicht mehr „wie ein unmündiges Kind“ (III, S. 291) zu plappern. Ebenso fordert er von ihm: „Stellt keine überflüssigen Fragen...“ (III, S. 293). Da Parzival diesen Ratschlag zu wörtlich nimmt, kommt es zu einer weiteren problematischen Situation, in der er sich falsch verhält.

Als er sich das erste Mal auf der Gralsburg aufhält und die wundersame Zeremonie mit dem Gral beobachten darf, bemerkt er zwar, dass die Situation sehr außergewöhnlich ist, „doch seine höfische Erziehung ließ ihn auf jede Frage verzichten“ (V, S. 407). Er er...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen