Parzival - der gute Gralswächter

Aus weltlicher Sicht hat sich Parzival somit schuldig gemacht, denn er verhält sich naiv, rücksichtslos und einfältig. Gleichzeitig erscheint er als eine tragische Figur, da er die schweren Konflikte nicht aus Böswilligkeit auslöst, sondern durch seine fehlende Erziehung und seinen jugendlichen Charakter.

 Aus göttlicher Sicht ist er scheinbar nicht so schuldig geworden, dass er nicht mehr würdig ist, Gralskönig zu werden. Nachdem die Belagerung der Stadt Pelrapeire beendet ist, möchte Parzival losziehen und sehen, wie es seiner Mutter geht (IV, S. 381). Der Abschied von seiner Frau fällt Parzival schwer und er überlässt seinem Pferd die Zügel.

Dieses führt ihn geradewegs zur Gralsburg, obwohl diese eigentlich durch einen undurchdringlichen S...

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