Parzival und Gott

Trevrizent beschreibt daher Parzival als den einzigen Menschen, der je nach Munsalvaesche gelangte, „ohne dazu berufen zu sein“ (IX, S. 73). Parzival wird als „Tor“ (IX, S. 73) bezeichnet, der danach „sündenbeladen“ (IX, S. 73) fortgeht. Dass er die Frage nicht gestellt hat, ist „eine Sünde, die er büßen muss“ (IX, S. 75).

Ebenfalls ist es eine Sünde, dass er sich von Gott abwendet und die Tatsache hinterfragt, warum ein gütiger Gott Leid und Ungerechtigkeit zulassen kann (Theodizeefrage). Auch als er bereits zu einem würdigen Ritter herangereift ist und Buße getan hat, glaubt er immer noch, dass Gott nicht will, dass er glücklich ist (XIV, S. 513).

Doch da er aufgrund seiner Herkunft bereits der Gralserbe ist, scheint sein Weg bereits vorgez...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen