Loherangrin-Sage

Loherangrin ist eine literarische Figur des Parzivals, die am Ende des sechzehnten Buches auftritt (XVI, S. 665-673). Er ist der zweitgeborene Sohn Parzivals. Damit fällt das reiche Erbe der Eltern an seinen Bruder Kardeiz (XVI, S. 631), während er der Nachfolger seines Vaters als Gralshüter werden soll. Die Sage von Loherangrin steht damit ganz am Ende der Erzählung und vermittelt einen kleinen Einblick in die weitere Zukunft von Parzivals Familie.

Als Loherangrin zum ersten Mal als kleines Kind auf seinen Onkel Feirefiz trifft, fürchtet er sich aufgrund seiner Hautfarbe vor ihm und will ihn nicht küssen (XVI, S. 635-637). Als er später zu einem „mannhaften und starken Jüngling“ (XVI, S. 665) herangewachsen ist, vollbringt er als Gralsritter viele „ruhmvolle Taten“ (XVI, S. 665).

Die „edle, makellose“ (XVI, S. 667) Fürstin von Brabant hat geschworen, dass sie ihr Schicksal ganz Gott anvertraut und nur den Mann heiraten wird, den Gott ihr bestimmt. Nachdem sie dies verkündet hat, wird Loherangrin ausgesandt und von einem Schwan zu ihr gebracht. In Antwerpen geht er an Land (XVI, S. 667). Da er ein „schöner und tapfere...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen