Epoche

Da Wolfram von Eschenbach sein Epos „Parzival“ vor über achthundert Jahren geschrieben hat, ist es ganz wichtig, sich genau mit der damaligen Zeit zu befassen, um das Textverständnis zu erleichtern. Damals im Hochmittelalter waren das Leben der Menschen und die Organisation der Gesellschaft ganz anders gestaltet: Es handelte sich um die Zeit des Rittertums und des Lehenwesens.

In unserem Dokument über die Epoche des Mittelalters und die Periode, in der Parzival verfasst wurde, werden die Ritterzeit und die mittelalterliche Dichtung, die sich in diesem sozialen Kontext entwickelte, dargestellt. Die Minne und der Minnedienst werden beschrieben. Um die Geschichte von Parzival gut zu verstehen zu können, ist es besonders wichtig, seine Vorlagen und damit auch die Sagen, die das Fundament der Erzählung bilden, zu kennen. Der Text setzt sich genauer mit der Sage vom Heiligen Gral auseinander. Es werden die verschiedenen Vorstellungen vom Gral veranschaulicht, die sich in der damaligen Literatur wiederfinden lassen. Der Gralsburg wird auch unter die Lupe genommen.

Untrennbar mit diesem mythologischen Stoff ist die Sage von Artus und seiner Tafelrunde verbunden, die daher gesondert in den Blick genommen wird. Ergänzt werden diese Fakten durch weitere Informationen zum Sagenstoff um den Heiligen Gral. Um die Bedeutung des Sagenstoffs des Heiligen Grals zu verdeutlichen, wird abschließend auch auf die Rezeption und Adaption dieses Inhaltes bis in die Gegenwart eingegangen....

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