Verlust und Zuflucht

Der Roman hat einen pessimistischen Grundton und zeigt eine zum Teil dramatische Vorstellung. Der Zusammenbruch des Naziregimes und die Kriegsniederlage haben tiefe und schmerzliche Spuren hinterlassen. Das Dasein der Menschen ist durch Verlusterfahrungen negativ geprägt. Der Verlust einer unbeschwerten Kindheit und Jugend ist zumeist mit dem gewaltsamen Tod von Familienmitgliedern gekoppelt. Mit der Vernichtung von sechs Millionen Juden und dem Militäreinsatz von Millionen von deutschen Männern im Zweiten Weltkrieg haben Eltern ihre Kinder, Kinder ihre Eltern, Frauen ihre Ehemänner und fast alle haben Freunde oder Verwandte verloren.

Henriette Gallaghers jüdische Eltern wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Carlas Mann ist ebenso im Krieg gefallen wie Josefs Sohn. Frau Behrend hat ihren Mann an die Tschechin Vlasta verloren. Emilia verliert ihre finanzielle Sicherheit und ihren gesellschaftlichen Status. Schnackenbach bezahlt seinen Sieg ...

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