Der Tod

Das Motiv des Todes durchzieht den Roman in zahlreichen Variationen. Schon im Prolog machen Flieger „Übungen des Todes“ über die Stadt.

Einige Figuren denken an den Tod im Allgemeinen oder ihren Tod. Zum Beispiel soll Edwin über die Unsterblichkeit in seinem Vortrag sprechen. Er verspürt seinen eigenen Verfall und wird fortwährend mit Todesgedanken gequält. Als er im Wagen des Konsuls, einem „schwarzglänzenden Sarg“ (S.46), durch die Stadt fährt, denkt er, dass er vielleicht in der Stadt bald sterben werde. Später schmeckt ihm der Wein „nach Gräbern, wie alte Friedhöfe“ (S.111). Angesichts seines gewaltsamen Todes sind seine Gedanken vorausdeutend gewesen.

Josef ahnt auch seinen baldigen Tod voraus. Im Baseballstadion isst er ein Sandwich, das verdorben schmeckt und ihn an seinen Tod denken lässt. Er träumt, dass der Transport des „Köfferchens“ sein letztes Dienstgeschäft sei. Die Erinnerungen an die Schlachten des Ersten Weltkrieges drängen sich auf. Er erkennt die Grausamkeit und die Absurdität des Krieges, und unbewältigte Schuldgefühle ergreifen ihn. Dieser Gedanke verlässt ihn nicht mehr. In seinen Träumen erscheint ihm Odysseus als Teufel, der ihn bestrafen wolle. Als er später von einem Stein ...

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