Die Religion

Religion kommt auch als thematisierter Begriff in dem Roman vor und wird durch die Beziehungen zwischen Emmi, der Kinderfrau, und Hillegonda, in einem höchst negativen Licht dargestellt.

Emmi hasst Messalina und Alexander, Hillegondas Eltern, wegen ihres unsteten Lebenswandels, und sie erzieht das Mädchen mit besonderer Strenge, um den schlechten Einflüssen des Schauspielermilieus entgegenzuwirken. Das Mädchen soll für die Sünden seiner Eltern büßen, die ein in Emmis Augen lasterhaftes Leben führen. Hillegonda hat schreckliche Angst vor ihrer Kinderfrau, weil diese ihr immer wieder einprägt, sie müsse beten, damit sie nicht auf ewig verdammt werde, denn Gott strafe bis ins dritte und vierte Glied. Statt Hillegonda mit ihren Puppen spielen zu lassen, zwingt Emmi das „Komödiantenkind“ gnadenlos als Kind d...

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