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1951 erscheint der Roman „Tauben im Gras“, ein Teil von Koeppens Romantrilogie. Der Roman schildert achtzehn Stunden in einer Großstadt, wahrscheinlich das von den Amerikanern besetzte München. Der Tag lässt sich auf den 20. Februar 1951 datieren („André Gide gestern verschieden“, S.103). Der Roman spiegelt die bedrohliche Lage Deutschlands und die Angst vor einem neuen Krieg wider: „Spannung, Konflikt, man lebte im Spannungsfeld, östliche Welt, westliche Welt, man lebte an der Nahtstelle, vielleicht an der Bruchstelle, die Zeit war kostbar, sie war eine Atempause auf dem Schlachtfeld”(S.11). Glücklicherweise beruhigen sich im Frühjahr in Korea die Fronten, und im Mai 1951 zeigen sich die ersten Anzeichen einer Entspannung. Der befürchtete dritte Weltkrieg bleibt vorerst aus, aber die zerstörerischen Kräfte der Vergangenheit und die Fortexistenz des Faschismus gefährden die Zukunft...

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