Beziehung Edwin und Philipp

Im Roman trifft Edwin Philipp zufällig im Hof des Hotels. Beide Autoren sind auf der Flucht vor Messalina. Edwin hält Philipp für seinen Doppelgänger. Obwohl er ihn nicht kennt, erkennt er in ihm einen Schriftsteller und eine gewisse Verwandtschaft. Philipp kennt Edwins Bücher. Er bewundert ihn und hatte früher ein Bild von ihm an der Wand über seinem Schreibtisch hängen. Philipp hat den Wunsch, mit Edwin zu sprechen, aber er ist zu scheu. Die ungewöhnliche Situation im Hotelhof verwirrt ihn. „... der eigene Zweifel, die eigene Trauer, die eigene Sorge stand dem anderen ins Gesicht geschrieben ...“ (S.117). Es gelingt kein positiver Kontakt, es kommt keine Kommunikation zustande. Beide Schriftsteller bewahren Distanz und gehen jeder für sich an dem Portier vorbei aus dem Hof hinaus.

Philipp und der ungefähr zwanzig Jahre ältere Edwin scheinen unterschiedlichen Welten anzugehören: Philipp ist erfolglos, Edwin dagegen berühmt. Philipp hat nach Beginn des Dritten Reiches ein Buch geschrieben, das von den Nazis verboten wurde und das nach dem Krieg in Vergessenheit geraten ist. Die NS-Zeit und der Krieg haben seine Kindheit und sein Werk vernichtet und seine Fähigkeiten stark beeinträchtigt und tief erschüttert. Er arbeitet für die Zeitung  „Das Neue Blatt...

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