Beziehung Die amerikanischen Lehrerinnen

Von der Gruppe der amerikanischen Lehrerinnen, die mit einem Autobus Deutschland besuchen und die sich ein Bild von dem gelungenen Aufbau und der Demokratisierung der amerikanischen Besatzungszone machen wollen, lernt der Leser drei kennen: Katharine Wescott, 38 Jahre alt, Milfred Burnett, 45 Jahre alt und die junge Kay, 21 Jahre alt. Die Lehrerinnen sind wohlgekleidet, geschminkt, parfümiert, reich und jugendlich, im Gegensatz zu den deutschen Lehrerinnen, die der Erzähler als „arme verschüchterte Wesen“ bezeichnet (S.54).

Kay ist sehr hübsch. Sie hat grüne Augen. Ihr Parfüm duftet nach Reseda. Sie ist neugierig, unbeschwert und selbstständig. Sie hat Germanistik studiert und eine naive und romantische Vorstellung von Deutschland. Sie kommt mit Illusionen in das Land der großen Schriftsteller, Dichter, Musiker und Denker. Sie wird aber schon von ihren ersten Eindrücken enttäuscht. Die Wirklichkeit entspricht nicht ihren Klischees von Deutschland. Das Land „war düster“ und „die Leute wie Leute überall“ (S.55).

Am Nachmittag löst sich Kay von ihrer Reisegruppe und will die Stadt alleine erkunden. Sie möchte viel erleben. Sie ist voll Elan, lebenslustig ...

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