Kapitel 41-49

Langsam aber sicher läuft die Handlung auf die abschließende Katastrophe zu:

Maik und Tschick machen sich auf den Weg zu dem Parkplatz, wo das Auto steht. Als sie bei dem stark mitgenommenen Lada ankommen, schafft Tschick es zwar, ihn zu starten, aber mit seinem Gipsbein kann er das Gaspedal nicht bedienen.

Kapitel: 41

Seite: 211

Schauplatz: Weg zum Parkplatz, Parkplatz, Autobahn

Person(en): Maik / Tschick

Inhalt: Maik und Tschick machen sich auf den Weg zu dem Parkplatz, wo das Auto steht. Als sie bei dem stark mitgenommenen Lada ankommen, schafft Tschick es zwar, ihn zu starten, aber mit seinem Gipsbein kann er das Gaspedal nicht bedienen. Er setzt sich auf den Beifahrersitz, damit Maik auf dem Fahrersitz Platz nehmen kann. Maik sagt ihm, es komme nicht in Frage, dass er von jetzt an fährt, und beichtet Tschick, was er von sich selber denkt: dass er in Feigling und Langweiler ist.  Er habe nur in die Walachei mitfahren wollen, um einmal nicht feige und langweilig zu sein. Tschick wundert sich. Er sagt Maik, er habe mit ihm die beste Woche seines Lebens verbracht, und der Grund, warum sich die Mädchen nicht für ihn interessierten, sei nicht, dass er langweilig sei, sondern dass er nicht zeige, dass er sie mag. Intelligente Mädchen wie Isa würden sich direkt für ihn interessieren. Tatjana sei nicht besonders klug, sagt er, dass könne er beurteilen. Er gesteht Maik zögernd, dass er an Mädchen nicht interessiert sei. Maik ist nicht überrascht. Es kommt ihm vor, als hätte er schon lange geahnt, dass Tschick schwul ist. Nach ihren Geständnissen sitzen sie eine Weile schweigend im Auto und hören Clayderman-Musik. Dann fährt Maik los, Tschick übernimmt das Kuppeln. Als sie schließlich auf der Autobahn sind, ist Maik nassgeschwitzt vor Aufregung und gleichzeitig überglücklich, dass ihre gemeinsame Fahrt weitergeht.   

Kapitel: 42

Seite: 217

Schauplatz: Feldwege

Person(en): Maik / Tschick (Maria / Herr Klever / zwei Frauen)

Inhalt: Es beginnt zu dämmern. Maik und Tschick fahren von der Autobahn ab auf Feldwege. Es wird dunkel und Maik erinnert sich im Fahren an den Tag, an dem er zum ersten Mal bewusst die Nacht erlebt hat. Er war acht und spielte am Abend mit seiner Freundin Maria in einem Feld, als Herr Klever, ein Rentner mit Dackel, ihnen mit der Polizei drohte. Maria und er rennen in verschiedene Richtungen weg. Da Herr Klever Maik den Heimweg absperrt, rennt Maik einen kilometerweiten Umweg nach Hause durch die nächtlichen Straßen. Er begegnet nur zwei Frauen vor einem chinesischem Restaurant, von denen die eine weint. Diese Nacht und dieses Erlebnis hatten Eindruck auf ihn gemacht. Maik hält an, sie steigen aus und betrachten still die im Dunkeln liegende Landschaft bis Tschick ihm sagt, sie müssten weiterfahren.   

Kapitel: 43

Seite: 221

Schauplatz: Autobahn

Person(en): Maik / Tschick

Inhalt: Maik und Tschick fahren am nächsten Tag wieder Autobahn. Ein Schweinetransporter versucht sie zu überholen, fällt dann aber doch wieder nach hinten zurück. Maik und Tschick versuchen daraufhin, ihrerseits den Lastwagen zu überholen, doch der bremst sie aus. Sie fahren hinter dem Schlange...

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