Zusammenfassung Kapitel 1-10

Schon die Anfangssituation in Wolfgang Herrndorfs "Tschick" ist spektakulär: 

Der vierzehnjährige Maik Klingenberg sitzt auf einer Station der Autobahnpolizei. Ihm ist schwindelig, seine Hose ist blutig und er hat sich vor Aufregung bepinkelt.

Kapitel: 1

Seite: 7

Schauplatz: Station der Autobahnpolizei - Juli 2010

Person(en): Maik / zwei Polizisten

Inhalt: Der vierzehnjährige Maik Klingenberg sitzt auf einer Station der Autobahnpolizei. Ihm ist schwindelig, seine Hose ist blutig und er hat sich vor Aufregung bepinkelt. Er versucht, gelassen auszusehen wie sein Freund Tschick, von dem er nicht weiß, wo er ist. Er fragt auch nicht nach ihm, für den Fall, dass die Polizei nicht gesehen hat, wie Tschick über die Autobahn gehumpelt ist. Maik denkt an Tatjana Cosic, das schönste Mädchen der Welt, und an das Hagecius-Gymnasium in Berlin, wo er in die 8. Klasse geht.  Zwei freundliche Polizisten informieren ihn darüber, dass er mit 14 Jahren strafmündig ist und Maik spekuliert darüber, ob er jetzt fernsehgerecht  nach einem Anwalt fragen soll, oder ob die Polizisten sich darüber nur amüsieren würden. Dass er sich strafbar gemacht hat, weiß er genau. Er greift sich ans Bein und wird sich erst jetzt bewusst, dass er verletzt ist. Beim Anblick der Wunde wird er ohnmächtig und fällt vom Stuhl.

Kapitel: 2

Seite: 12

Schauplatz: Krankenhaus

Person(en): Maik / Arzt / Polizist / Krankenschwester

Inhalt: Maik wacht im Krankenhaus auf. Er beobachtet, wie ein Polizist und ein Arzt sich gegenseitig anschreien, und stellt fest, dass der Arzt hier eine höhere Position hat. Maik ist jetzt sauber und fühlt sich glücklich, weil er unter Valium steht. Als er ein zweites Mal aufwacht, fragt ihn der Arzt nach seinem Namen und Maik denkt darüber nach, ob er wahrheitsgetreu antworten oder „Attila der Hunnenkönig” sagen soll, wie es sein Vater tut, wenn er im Stress ist und zwei Jägermeister getrunken hat. Am Ende antwortet Maik gar nicht, sondern schläft wieder ein.

Kapitel: 3

Seite: 15

Schauplatz: Krankenhaus

Person(en): Maik / Schwesternschülerin Hanna

Inhalt: Maik genießt die Ruhe im Krankenhaus und die Betreuung durch die jungen, sympathischen Krankenschwestern. Die libanesische Schwesternschülerin Hanna mag er besonders, weil er sehen kann, dass sie unter ihrem Kittel „normale” Unterwäsche trägt, weil sie ihm freundliche Spitznamen gibt und sich ernsthaft mit ihm unterhält.

Kapitel: 4

Seite: 17

Schauplatz: Krankenhaus

Person(en): Maik / Arzt 

Inhalt: Von der Wunde werde nur eine Narbe zurückbleiben, sagt der Arzt zum wiederholten Mal und bittet Maik in sein Zimmer, um unter vier Augen mit ihm reden zu können. Maik findet die umständliche Art des Arztes zwar lächerlich, aber er respektiert, dass der Arzt sich medizinisch wie menschlich um ihn bemüht. Der Arzt fragt, wie Maik zu seiner Kopfwunde gekommen sei und weist auf seine ärztliche Schweigepflicht hin. Nach einer Weile versteht Maik, dass der Arzt von ihm wissen will, ob eventuell die Polizisten für se...

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