Menschen auf dem Weg

Maik und Tschick treffen auf ihrer Fahrt immer wieder Menschen, die sie auf den ersten Blick nicht mögen oder für idiotisch halten, die sich aber dann als sehr freundlich und hilfsbereit herausstellen und ihnen am Ende auch noch etwas schenken.

So begegnen Maik und Tschick am Anfang ihrer Reise der Familie Heckel. Maik hatte bereits in Kapitel 8 von Lutz Heckel erzählt, der „in keinem Fach besonders gut“ sei (S. 38), vor allem nicht in Sport, und ihn als „eine Tonne auf Stelzen“ beschrieben (S. 38). Nun treffen sie ihn mit seinen Eltern in einer Dorfbäckerei. Maik schildert Herrn und Frau Heckel als „eine große Tonne auf Stelzen und eine nicht ganz so große Tonne auf Säulen“, (S. 116). Die Antipathie zwischen den Jungen ist offenbar gegenseitig. Lutz stellt fest, „der Mongole“ sei auch da (S. 116), und Tschick macht aus seiner Meinung über Lutz auch keinen Hehl. Doch als sie erzählen, sie seien auf einer Fahrradtour, bekommen sie von Herrn Heckel vier belegte Brötchen zur Stärkung geschenkt. Diese unerwartete Freundlichkeit macht sie sprachlos.

Als Nächstes begegnen sie dem zwölfjährigen Friedemann, der sie anstarrt „wie ein großer behinderter Frosch“ (S. 127) und nicht weiß, wo in dem kleinen Dorf der große Supermarkt ist. Seine Mutter weiß es auch nicht oder will es nicht sagen. Stattdessen lädt sie Maik und Tschick unerwarteterweise zum Mittagessen ein. Maik hat kein gutes Gefühl bei dem Gedanken, mit diesen komischen Leuten zusammen zu essen: „Es beruhigte mich nur, dass Tschick sich noch einmal schnell mit dem Zeigefinger an die Stirn tippte, als Friedemann nicht guckte“, (S. 130).

In Friedemanns Familie ist man religiös, ernährt sich vegetarisch und legt großen Wert auf umfassende Bildung. Doch um ihre Gäste nicht mit ihren Traditionen zu überfallen, lässt die Mutter „zur Feier des Tages“ das Tischgebet weg, und das vegetarische Reisgericht, das auf den ersten Blick weni...

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