Jugendroman

„Tschick“ steht in der Tradition des Jugend- und Abenteuerromans, in denen Kinder oder Jugendliche auf sich allein gestellt Erfahrungen machen und die weite Welt kennenlernen.

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (31.01.2011) erzählte Wolfgang Herrndorf, wie es zu der Konzeption von „Tschick“ kam. Er habe noch einmal die Bücher gelesen, die ihn beeindruckt hatten, als er zwölf war, darunter „Herr der Fliegen“, „Huckleberry Finn“ und „Arthur Gordon Pym“, und bemerkt, dass sie „drei Gemeinsamkeiten hatten: schnelle Eliminierung der erwachsenen Bezugspersonen, große Reise, großes Wasser. Ich habe überlegt, wie man diese drei Dinge in einem halbwegs realistischen Jugendroman unterbringen könnte. Mit dem Floß die Elbe runter schien mir lächerlich; in der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts als Ausreißer auf einem Schiff anheuern: Quark. Nur mit dem Auto fiel mir was ein. Zwei Jungs klauen ein Auto. Da fehlte zwar das Wasser, aber den Plot hatte ich in wenigen Minuten im Kopf zusammen.“

In dem Roman machen sich zwei vierzehnjährige Jungen aus Berlin mit einem alten...

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