Renaissance und Humanismus

Die Literatur-Epoche der Renaissance erstreckte sich in England von etwa 1500 bis 1649. Eine führende Stellung in der europäischen Renaissance nimmt England ein. Als Renaissance (frz. Wiedergeburt) wird die Rückbesinnung auf die antike Kultur und Literatur bezeichnet. Die geistige Strömung des Humanismus prägt diese Epoche, die sich nach dessen Werten ausrichtet.

Die logischen Konsequenzen aus dem Humanismus als politischer und geistiger Haltung sind die Gleichheit aller Menschen und die Unantastbarkeit ihrer menschlichen Würde. Den Menschen soll der Weg zu einer freien geistigen und körperlichen Entwicklung geebnet werden, ohne sie auf irgendeine Art und Weise einzuschränken. Auch in der Antike strebte man bereits nach der Freiheit und Gleichheit der Individuen, weshalb der Humanismus aus dem Gedanken der Renaissance erwachsen ist.

Charakteristisch für den Humanismus ist die Abkehr vom christlichen und jenseitsorientierten Weltbild des Mittelalters. Durch die Aneignung des antiken Geistesguts soll ein neues Menschen- und Kulturideal entwickelt werden, dass die Scholastik (Theologie des Mittelalters) hinter sich lässt. Im Rahmen der Renaissance werden auch antike Dichter, wie Platon, Epikur und Stoa, wiederentdeckt, deren Gedankengut heftig mit den grassierenden kirchlichen Werken aneinandergerät.

Während sich der Renaissance-Humanismus ab dem frü...

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