Die Balkonszene Analyse

Die 2.Szene / 2.Akt Szene wird auch als „Balkonszene“ bezeichnet und bildet den Höhepunkt der Romanze zwischen Romeo und Julia. Romeo lauscht aus seinem Versteck heraus Julias Monolog, in dem sie ihre Liebe zu Romeo bekennt. Daraufhin tritt Romeo vor Julia und gesteht er ebenfalls ihre Liebe und beide beschließen, zu heiraten.

Romeo hat bis hierhin eine Entwicklung durchlaufen: Er hängt nicht mehr seiner Liebe zu Rosalinde nach und geht voll in seiner Liebe zu Julia auf. Dies wird in ein Bild von Sonne und Mond gesetzt: Julia, die „holde Sonn’“ (2.Akt,2.Szene, S.41) vertreibt die alten Gefühle für Rosalinde und „ertötet Lunen“ (ebd.). Die Sonne mit ihrer Strahlkraft (Julia) verdrängt den erkalteten Mond (Rosaline). Romeo wiederum ist seine alte Liebe zu Rosaline suspekt und er vergleicht sie gar mit einer Vestalin[1] („[…] in ihrer blassen, kranken Vestalentracht […]“, ebd.), was durchaus abschätzig gemeint ist. Im Gegensatz dazu preist er Julia auf das Höchste: „Ein Paar der schönsten Stern’ am ganzen Himmel wird ausgesandt und bittet Julians Augen, in ihren Kreisen unterdes zu funkeln. Doch wären ihre Augen dort, die Sterne in ihrem Antlitz? Würde nicht der Glanz von ihren Wangen jene so beschähmen wie Sonnenlicht die Lampe? Würd ihr Aug’ aus luft’gen Höhn sich nicht so hell ergießen, dass ...

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