Aufbau

 „Romeo und Julia“ ist ein Drama, das im Sinne der Definition von Aristoteles die klassische Dramenform aufweist. Wir beobachten gemäß dieser Definition den Aufstieg und Fall von adligen Helden, d.h. das Erblühen und den bitteren Niedergang der Liebe zwischen Romeo und Julia. Demgemäß ist das Stück wie alle anderen Theaterstücke von Shakespeare in 5 Akte untergliedert. Dem ersten Akt ist nach dem antiken Vorbild ein Prolog vorgelagert, in dem wie im antiken Theater ein Chor auftritt und uns in die Handlung einführt bzw. auch schon eine Andeutung über den tragischen Ausgang der Geschichte macht.

Daran schließen die 5 Akte an, die ganz nach dem antiken Vorbild eine strukturelle Aufgabe übernehmen:

- Im 1. Akt, der Exposition, werden die Figuren vorgestellt und die Konfliktlage entwickelt. Hier findet sich auch das erregende Moment, das aus der Begegnung zwischen Romeo und Julia besteht (1. Akt, 5.Szene).

- Das erregende Moment löst die steigende Handlung aus, die im 2. Akt dargestellt wird und im Wesentlichen aus der Annäherung zwischen den beiden Liebenden und d...

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