Macduff

Der loyale Gefolgsmann

Macduff ist ein hochrangiger schottischer Adler, der als Than (Lehnsmann) von Fife direkt vom schottischen König Duncan belehnt wird und ein eigenes Schloss besitzt. Er ist mit Lady Macduff verheiratet und hat mehrere Kinder. Im Verlaufe des Dramas entwickelt er sich zu Macbeths entschiedenstem Gegenspieler.

Als enger Vertrauter des Königs reist Macduff in Duncans Gefolge mit. Folglich begleitet er den König auch dann, als sein Sohn Malcolm in Macbeths Schloss Inverness zum Thronfolger ernannt werden soll. Er steht dem König so nahe, dass ihm die Aufgabe anvertraut worden ist, ihn morgens zu wecken (vgl. S.40). Wie treu Macduff Duncan ergeben ist, wird überaus deutlich, als er ihn tot in seinem Bett auffindet. Er kann seine Verzweiflung nicht verbergen und lässt die versammelte Hofgesellschaft an seinem Schmerz teilhaben. Voller Trauer bezeichnet er den Mord an Duncan als ein „Meisterstück“ (S.41) der Hölle.

Auch nach dem Tod des Königs erweist Macduff ihm Loyalität, indem er sich weiterhin um ein gerechtes Schottland nach dessen Vorbild bemüht. Er trauert über das durch Macbeth verursachte Leid in seinem Land und ist bereit, für die Wiederherstellung der Gerechtigkeit in den Krieg zu ziehen (vgl. S.82). Jede Tyrannenherrschaft lehnt er ab. Und als Prinz Mal...

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