Banquo

Der loyale Gefolgsmann

Banquo ist der Vater von Fleance. Er wird als Lehnsmann direkt vom König belehnt und führt zusammen mit Macbeth das königliche Heer an. Genau wie Macbeth zeichnet sich Banquo zu Beginn des Dramas im Kampf gegen die norwegischen Truppen aus.

Als Banquo es gemeinsam mit Macbeth schafft, eine übermächtige Gegenoffensive zurückzuschlagen (vgl. S.9), stellt er seinen Mut, sein Durchhaltevermögen und eine militärische Stärke unter Beweis. Sein unerschrockenes Verhalten trägt ihm Duncans Respekt und Anerkennung ein, der ihn nach der Schlacht mit beinahe väterlicher Zuneigung bei sich empfängt: „Lass dich umschließen und an mein Herz drücken“ (S.19).

Banquos Loyalität gegenüber dem König wird durch die Prophezeiung der drei Hexen nicht erschüttert. Sie verheißen ihm zwar, dass seine Nachfahren die Könige Schottlands sein werden (vgl. S.14), aber das löst bei ihm weder Machtgier noch ungezügelten Ehrgeiz aus. Er ist bei Weitem nicht so abergläubisch wie Macbeth und reagiert anfangs beinahe gleichgültig auf die Weissagung der Hex...

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