Charakterisierung

In Macbeth lassen sich insbesondere die beiden Hauptcharaktere nicht auf wenige Begriffe reduzieren: Macbeth und Lady Macbeth verkörpern komplexe Individuen, die im Verlaufe des Dramas beide einen entscheidenden Wandel durchlaufen. Macbeth wandelt sich vom loyalen Gefolgsmann seines Königs hin zum tyrannischen und blutrünstigen Mörder. Lady Macbeth macht die gegensätzliche Entwicklung durch: Sie möchte zunächst Königin werden und ist anfangs eine von Ehrgeiz und Machtgier angetriebene Unheilstifterin. Sie entwickelt sich aber im Laufe des Stücks zur reuigen und schuldbewussten Büßerin.

Unsere detaillierten Charakterisierungen schildern nicht nur die beiden Hauptprotagonisten und zwar jeder für sich, auch ihr Verhältnis zueinander wird separat präzisiert. Die Lehnsmänner, die Macbeths Benehmen als Freunde und Feinde beeinflussen, werden natürlich näher beschrieben: Die Charaktereigenschaften, die Handlung und die Entwicklung der beiden wichtigsten von ihnen, Macduff und Banquo, werden ausführlich geschildert. Auch die Rolle der Vasallen Lennox, Rosse, Menteith, Angus und Caithness wird kurz erwähnt.

Das Porträt des geliebten Königs Ducan und des seines Sohnes Malcolm, der ihm zuletzt nachfolgt, werden anschließend gründlich gezeichnet. Schließlich darf man die drei Hexen und ihre Meisterin Hekate deshalb nicht vergessen, weil sie in Macbeth mit ihren Prophezeiungen eine entscheidende Rolle spielen. Unsere eingehenden Charakterisierungen bilden die Grundlage dafür, dass Du Dir ein breites Verständnis für Shakespeares meisterliches Drama Macbeth entwickeln kannst.