Sprache

Blankverse und Bildlichkeit

Macbeth ist in Blankverse, das heißt in einem ungereimten fünfhebigen Jambus, verfasst. Shakespeare weicht nur in drei Szenen von diesem Versmaß ab und bedient sich dort stattdessen der Prosa (I/5, II/3, V/1). Die Hexen und Hekate sprechen in der Regel im Tetrameter, einen aus vier Metren bestehender Vers, der sich gut für Zaubersprüche und Beschwörungsformeln eignet. Der Tetrameter hebt die Hexen von den anderen irdischen“ Figuren ab.

Macbeth ist überwiegend in einer bildhaft verschnörkelten Sprache verfasst, die sich zahlreicher Stilmittel bedient. Es herrscht ein hypotaktischer, verschachtelter Satzbau vor, weswegen die Bedeutung der Sätze sich nicht immer auf den ersten Blick erschließen lässt.

Archaischer Sprachgebrauch

Da das Drama schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts verfasst worden ist, lassen sich viele archaische[1] Begriffe und Formulierungen in ihm finden. Alle auftretenden Charaktere in „Macbeth“ benutzen ein anderes Sprachregister, ...

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