Dialoge

Schilderung der einzelnen Figuren

Der Textkörper von Macbeth besteht fast durchgängig aus Dialogen, also aus Gesprächen zwischen zwei oder mehreren Figuren. Ein Dialog kann verschiedene Funktionen erfüllen. Er charakterisiert die auftretenden Dramenfiguren, indem er ihnen eine Stimme gibt; stellt das Verhältnis der sich anredenden Figuren plastisch dar; dient dazu, das Publikum über Handlungen zu informieren, die womöglich an anderen Orten stattgefunden haben, und in den Dialog selbst können Handlungselemente eingebaut werden.

Beinahe alle Dramenfiguren in Macbeth lassen sich relativ umfangreich charakterisieren, obwohl es im Stück oder in den Regieanweisungen keinen Erzähler gibt, der dem Leser ihre Eigenschaften explizit beschreibt. Das liegt daran, dass sie in ihren Gesprächen mit anderen Personen vieles über sich selbst offenlegen, wie ihren Umgangston, ihre Gedankengänge und ihre Offenheit gegenüber dem Gesprächspartner. Als Beispiel kann das Gespräch zwischen Duncan ...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen