Aufbau und Inhalt

Das Drama Macbeth ist in fünf Akte unterschiedlicher Länge unterteilt. In seinem Aufbau aus Exposition, Peripetie, retardierendem Moment und Katastrophe ist es protoptypenhaft für das klassische Drama.

Das Drama folgt einem strikten chronologischen Ablauf und folgt in geordneter Reihenfolge dem Werdegang Macbeths: Von seinem Aufstieg zum König bis hin zu seinem tödlichen Niedergang im letzten Akt. Dramatische Mittel, wie Vor- oder Rückblenden, werden nicht verwendet.

Das Drama ist beinahe nur aus Dialogen und Monologen aufgebaut. Die Regieanweisungen geben Informationen über die auftretenden Personen, den Ort der Handlung und manchmal über die Handlung selbst, z.B. „Sie fechten“ (…

...

1. Akt (S.7-30) - Exposition

Der aus sieben Einzelszenen bestehende erste Akt bildet die Exposition des Dramas. Alle Hauptcharaktere treten in ihm auf und der sich anbahnende Konflikt wird vorgezeichnet. Gleich in der Eröffnungsszene deutet das Auftreten dreier böswilliger Hexen an, dass das Drama Macbeth in einer durch sie herbeigeführten Katastrophe enden kann. Diese…

...

2. Akt (S.31-47) - Handlungssteigerung

Der zweite, aus vier Szenen bestehende Akt knüpft unmittelbar an die unheimliche Atmosphäre des ersten an. Banquos Aufkommen einer unguten Ahnung, Macbeths Anfall von leichtem Wahnsinn und Lady Macbeths fi…

...

3. Akt (S.48-70) - Peripetie und einsetzender Handlungsabfall

Der aus sechs Einzelszenen bestehende Akt bildet den Höhepunkt der Handlung, denn in ihm werden scheinbar alle Punkte der ersten Prophezeiung erfüllt. Indem Macbeth Banquo von mehreren Mördern umbringen lässt, glaubt er, seinen größten Widersacher im Kampf um die Königwürde aus dem Weg geräumt zu haben. Auf seiner Krönungsfeier hat er den Höhepunkt seiner Macht erreicht. Er ist nun nicht nur der König von Schottland, sonder…

...

4. Akt (S.71-92) - Retardierendes Moment und weiterer Handlungsabfall

Der eingeleitete Handlungsabfall des dritten Aktes wird im vierten durch das retardierende Moment kurzzeitig unterbrochen. Die drei Hexen teilen Macbeth eine weitere Prophezeiung mit, die auf den ersten Blick unerfüllbar erscheint: Er könne von niemanden besiegt werden, der von einer Frau geboren wurde, und müsse sich erst dann sorgen, wenn ein Wald zu seinem Schl…

...

5. Akt (S.93-110) - Katastrophe

Im fünften Akt steht Macbeth keine friedliche Lösung des Konflikts mehr offen. Er hat sich zu sehr in seiner Tyrannenherrschaft verstrickt, zu viele potenzielle Unterstützer verprellt und sich zunehmend isoliert. Als Lady Macbeth stirbt, bevor das englische Heer Dunsinan erreicht, ist er mit der Bedrohung gänzlich auf sich allein gestellt. Alle, die ihn noch militärisch unterstützen, tun dies nur noch aus Angst, nicht …

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen