Wichtige Zitate

„Hamlet“ hat einen solchen Weltruhm erlangt, dass viele Textpassagen und Zitate des Stücks als Sprüche in den aktiven Wortschatz vieler Sprachen aufgenommen worden sind, entweder deshalb, weil sie sich durch eine besondere gedankliche Schärfe auszeichnen, oder deshalb, weil sie von einer bemerkenswerten sprachlichen Schönheit sind. Eine Auswahl der bekanntesten und wichtigsten Zitate haben wir für Dich aufgelistet und kurz kommentiert:

 

„Schwachheit, dein Nam‘ ist Weib.“ (S.20) – Hamlet

Hamlet drückt in diesem Zitat metaphorisch sein Unverständnis darüber aus, dass seine Mutter nur wenige Wochen nach dem Tod ihres Mannes erneut geheiratet hat. Aufgrund der Tatsache, dass er an dieser Stelle nicht nur von seiner Mutter, sondern von den Frauen allgemein redet, vertreten einige Interpreten die Meinung: Hamlet könne aufgrund dieser Aussage als ein misogyner (frauenfeindlicher) Charakter entlarvt werden.

 

„Es ist nicht und wird auch nimmer gut. Doch brich, mein Herz! denn schweigen muss mein Mund.“ (S.20) – Hamlet

Hamlet gesteht sich selbst durch diese Correctio[1] ein, dass er sich niemals mit der Eheschließung zwischen seiner Mutter und seinem Onkel arrangieren können wird. Allerdings sieht er sich zu Beginn des Dramas nicht dazu in der Lage, einen der beiden Charaktere direkt zu konfrontieren. Stattdessen trägt er seinen Gram still mit sich herum. An dieser Stelle wird bereits deutlich, dass Hamlet sich immer stärker von der höfischen Gesellschaft distanzieren wird und resigniert. Er entscheidet sich mit zwei emotional aufgeladenen Exklamationen (Ausruf) dazu, niemanden üb…

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