Epoche

William Shakespeares „Hamlet“ ist um 1601 und 1602 in London entstanden. Die Geschichte von Hamlet, dem Kronprinzen Dänemarks, hat sich der berühmte englische Autor nicht von Grund auf neu ausgedacht. Er hat sich einer Vielzahl verschiedener Quellen bedient, von denen zwei Texte, „Saxo Grammaticus“ und „Urhamlet“, belegbar sind. Das Stück enthält deutliche autobiografische Bezüge.

Zu Shakespeares Zeiten erlebt England sowohl einen signifikanten wirtschaftlichen als auch kulturellen Aufschwung. Die elisabethanische Zeit, die später als das goldene Zeitalter bezeichnet wird, sowie auch das elisabethanische Weltbild werden ausführlich beschrieben. Shakespeares London und Theaterwelt werden danach unter die Lupe genommen. Die Entwicklung des Londoner Theaters von kleinen Aufführungen auf provisorischen Bühnen bis hin zu wirtschaftlich erfolgreichen Schauspielhäusern wird beleuchtet.

Das Drama handelt nicht nur von den im Drama auftretenden Personen, sondern reflektiert die politischen und kulturellen Dimensionen seiner Zeit. Die Werte der Renaissance und der Humanismus werden von Shakespeare künstlerisch im Drama verarbeitet, die Entdeckung der Individualität im Protagonisten Hamlet gefeiert und die Antike als bevorzugtes Vergleichsfeld benutzt. Anschließend wird das Thema „Hamlet“ als Rachedrama in Bezug auf seine Zeit behandelt.

Der Epochenüberblick soll dabei helfen, einen Überblick über die Renaissance und den Humanismus zu gewinnen, die Quellenlage besser nachvollziehen zu können und im Werk auch persönliche und politische Anspielungen erkennen zu können. Eine Schilderung der Rezeption und der Adaptation von Hamlet schließt unsere zeitliche Erläuterung ab.…

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