Margas Selbstmord

Bezüglich des Selbstmordes von Marga existieren verschiedene Hypothesen, die zu drei größeren Mutmaßungen zusammengefasst werden können. Dabei ist zu beachten, dass Marga in den letzten Minuten ihres Lebens sehr entschlossen und konzentriert handelt und sich nur 23 Minuten nach ihrer Bruchlandung erschießt (S. 79). Dies tut sie, ohne eine Erklärung oder einen Abschiedsbrief zu verfassen, der Aufschluss über die Gründe ihres Selbstmordes liefert. Daher kann über die wahren Gründe nur gemutmaßt werden. Der Leser erfährt die äußeren Umstände ihres Freitodes aus den offiziellen Dokumenten darüber, die der Graue vorliest (S. 55-56, S. 79-80, S. 187-188, S. 236, S. 237).

1) Selbstmord aus Angst vor den Konsequenzen ihres Waffenschmuggels und ihrer Spionage

Marga geht bewusst ein großes Risiko ein, als sie einwilligt, Waffen zu schmuggeln und Luftaufnahmen von „Dockanlagen, Funkmasten, Flughäfen“ (S. 235) sowie den französischen Mandatsgebieten in Syrien und den militärischen Anlagen der Engländer und Franzosen zu machen (S. 233), die für künftige Kriege wichtig werden können.

Marga sitzt sozusagen in der Falle, als sie bei der Landung ihr Flugzeug schwer beschädigt. Dies muss nun in dem französischen Fort repariert werden und die Chancen, dass ihre illegalen Machenschaften dabei entdeckt werden, stehen sehr hoch. Aus Angst vor Folter und Gefangenscha...

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