Gewalt

Gewalt in vielen Facetten ist ebenfalls ein zentrales Thema der Erzählung. Dabei wird sie nie direkt, sondern immer nur verschlüsselt dargestellt. Durch die Eindringlichkeit der Darstellung verliert diese aber nicht an Brutalität. So wird beispielsweise nur mit den Worten eines Soldaten auf dem Friedhof geschildert, wie dieser eine Frau mit seinem Gewehr erschlägt: „Schnauze. Der Gewehrkolben ist gebrochen. Wie hart so n Schädel ist. Das zarte Geschlecht. Von wegen“ (S. 39).

Auch die vielen Löcher von Einschüssen und Granaten auf dem Friedhof sind stumme Zeugen einer brutalen Schlacht, die an diesem Ort stattgefunden hat. So fehlt einer Engelsstatue ein Arm, der von einer Granate weggerissen wurde (S. 67). An den Grabsteinen kann man noch die Löcher erkennen, die von Maschinengewehren und Splittern hineingerissen wurden (S. 73). Auch der Splitter in Dahlems Zigarettenetui zeugt von der großen Gefahr, in der sich die Soldaten des Ersten Weltkriegs ständig befanden.

Gewalt wird nicht nur erzählt, sondern vor …

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