Der Graue

Der Kenner des Invalidenfriedhofs

Der Graue ist der Fremdenführer, der den Erzähler auf dem Berliner Invalidenfriedhof herumführt. Er ist ein „Mann um die fünfzig, hager, das Haar schon grau“ (S. 8). Er hat ein schmales Gesicht und „asketische Falten um Mund und Nase“ (S. 8). Er trägt einen langen, zerschlissenen und auf Taille gearbeiteten grauen Mantel, „der ihm ein militärisches Aussehen gibt“ (S. 8). An den Füßen trägt er modische hellbraune Halbschuhe, die nicht zu seinem Mantel passen und für eine Besichtigung des Friedhofs im November zu leicht sind. Daher friert er bei der Besichtigung (S. 9).

Er wird dem Erzähler als „Kenner dieses Ortes“ (S. 9) empfohlen und veranstaltet an Allerseelen nach kurzem Zögern eine Einzelführung für ihn. Er hustet und ist heiser, weshalb er Emser Pastillen lutscht, die er auch dem Erzähler anbietet (S. 30). Der Husten wird während der Besichtigung stärker und der Erzähler empfiehlt ihm, sich auf Keuchhusten untersuchen zu lassen (S. 218).

Der Graue ist ...

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