Aufbau

Struktur

Bei Uwe Timms Roman „Halbschatten“ handelt es sich um einen multiperspektivischen Roman, bei dem die vielen Geschichten der Erzählstimmen nicht durch Kapitel, sondern nur durch Absätze markiert werden. Die erste Erzählebene (Rahmenhandlung) besteht aus einem Besuch des Invalidenfriedhofs. Hier wandert der Erzähle…

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Chronologie der Erzählung

Rahmenhandlung

Die Lektüre des Romans gestaltet sich stellenweise schwierig, da Timm die Chronologie der Erzählung sehr frei gestaltet. Auf der Ebene der Rahmenhandlung, dem Besuch des Invalidenfriedhofs in Berlin, kann bezüglich des Gangs der beiden Männer über den Friedhof von einem chronologischen Ablauf gesprochen werden. Es geht bei der Rahmenhandlung nur um diesen Besuch. Der Leser erfährt aber mit zwei kurzen Analepsen etwas über das bisherige Leben der beiden Männer. Der Erzähler berichtet von einem Tagtraum, den er als junger Mann in Berlin hatte (S. 93-94). Bezüglich des Grauen weckt ein kurzer Abschnitt die Vermutung, dass dieser vor zehn Tagen bei einem Sprengstoffunfal…

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Zwischen Fakt und Fiktion

Die zeitliche Nullebene der Erzählung ist der Besuch des Erzählers und des Grauen auf dem Invalidenfriedhof. An Allerseelen (2. November) nach der Wende, einem unbestimmten Jahr zwischen 1995 und 2006, besuchen die beiden das Gelände und der Graue liefert dem Erzähler mehr Informationen zu Marga von Etzdorf, die dort begraben liegt.

Während des Besuches hören der Fremdenführer und sein Begleiter Stimmen der dort begrabenen Toten, die aus ihrem Leben erzählen. Ihre…

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