Inhaltsangabe

Zusammentreffen und Desertion

Ein Mann spürt die Dame, an deren Stand er als Kind in der Nachkriegszeit immer Currywurst gegessen hat, in einem Hamburger Altersheim auf. Er will die Antwort auf die Frage finden, ob besagte Frau Brücker tatsächlich – wie er sich zu erinnern glaubt – die Erfinderin der Currywurst ist. Lena Brücker, mittlerweile hochbetagt und fast erblindet, erkennt ihn jedoch wieder und sitzt in den folgenden beiden Wochen fast jeden Tag mit ihm zusammen, um ihm die Geschichte zu erzählen, wie es zur Erfindung der Currywurst kam. Dabei strickt sie unermüdlich an einem Pullover und lässt sich beim Erzählen Zeit. Immer wieder kommt es zu Vor- und Rückgriffen in ihrer Geschichte, die ihr Besucher zu ordnen versucht.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs beginnen der Bootsmann Hermann Bremer und die zwanzig Jahre ältere Lena Brücker eine Affäre, nachdem sie gemeinsam in einem Luftschutzkeller einen Bombenangriff überstanden haben. Beide sind jeweils verheiratet und haben Nachwuchs, doch während Lena kein Geheimnis daraus macht, dass ihr untreuer Mann Willi (genannt „Gary“) verschollen ist, verschweigt Hermann seine familiären Verhältnisse.

Er verbringt die erste Nacht mit Lena und wird fahnenflüchtig, als er am nächsten Tag bei ihr bleibt, statt mit seiner Einheit auszurücken. Als Deserteur ist nun sein Leben in Gefahr und Lena muss ihn in ihrer Wohnung verstecken. Während Lena tagsüber in der Kantine der Lebensmittelbehörde arbeitet, verbirgt sich Hermann vor den Nachbarn, den deutschen Soldaten und...

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