Spannungselemente

Die Novelle Die Entdeckung der Currywurst erzeugt Spannung, um ihre Leser an sich zu fesseln. Dafür nutzt der Text unterschiedliche Spannungselemente:

Die Frage nach der Currywurst

Der Ich-Erzähler sucht die alte Frau Brücker im Altersheim auf, um sie zu fragen: „Ob ich das richtig in Erinnerung hätte, daß sie kurz nach dem Krieg die Currywurst erfunden habe“ (S. 14). Frau Brücker antwortet zunächst: „Nee, […] ich hab nur nen Imbißstand gehabt“ (S. 14). Dann aber bemerkt sie jedoch die Enttäuschung des Ich-Erzählers und teilt ihm mit: „Doch, […] stimmt, will mir hier aber keiner glauben“ (S. 15).

Die alte Frau ergreift die Chance, ihrem einsamen Dasein im Altenheim ein wenig entgegenzuwirken. Sie ködert den Ich-Erzähler mit dem Versprechen der Antwort auf die Frage, ob sie die Currywurst tatsächlich erfunden hat. In Wahrheit erzählt sie jedoch vor allem aus ihrem Leben. Deswegen muss der Ich-Erzähler immer wiederkommen, wenn er die Wahrheit erfahren will. Aber jedes Mal wird er wieder vertröstet: „Mußt noch n büschen Geduld haben“ (S. 137).

Um die Aufmerksamkeit des Ich-Erzählers nicht zu verlieren, liefert Frau Brücker ihm aber auch immer wieder Hinweise: „Das mit der Currywurst war n Zufall, nix weiter. Ich bin gestolpert. Dabei ist es passiert. War n einziger Matsch“ (S. 81). Erst ganz am End...

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