Kurze Zusammenfassung

Veit Kolbe ist ein 23-jähriger Soldat, der Ende 1943 an der Ostfront schwer verwundet wird und daher Heimaturlaub bekommt. Anstatt diese Auszeit vom Krieg bei seinen Eltern in Wien zu verbringen, beschließt er, sich aufs Land, und zwar nach Mondsee, wo sein Onkel Johann Postenkommandant ist, zurückzuziehen, weil er die nazistische und kriegerische Einstellung seines Vaters nicht aushält. 

Zu Beginn des Jahres 1944 kommt Veit in Mondsee an. Er wird in einem Bauernhaus etwas außerhalb der Ortschaft untergebracht. Die strenge Quartierfrau Trude Dohm ist ihm nicht sehr sympathisch. Neben Veit wohnt die Darmstädterin Margot mit ihrer neugeborenen Tochter Lilo, gegenüber ihrem Quartier steht ein Gewächshaus, in dem der Gärtner Perttes wohnt, den alle deshalb den Brasilianer nennen, weil er dort einmal gelebt hat und sich nach Südamerika sehnt. Nach mehreren Tagen hat Veit seine bürokratischen Wege erledigt, auch hat er es geschafft, vom Ortsgruppenleiter einen neuen Ofen für seine Bleibe genehmigt zu bekommen. Das erste Mal seit Langem fühlt er sich wieder wie ein Mensch, seine Genesung schreitet voran.

Auf einem Spaziergang am See trifft Veit auf eine gerade ankommende Kinderlandverschickung junger Mädchen aus Wien, die in einem Gasthaus in Schwarzindien am See untergebracht werden. Später lernt Veit die Lehrerin Margarethe Bildstein kennen, die ihm gefällt, sie jedoch verhält sich ihm gegenübe...

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