Kapitel 29-34

29 - Deutsche Einheiten auf dem Rückzug

Seiten: 399-418

Charaktere: Oskar Meyer 

Schauplätze: Budapest, Hainburg

Zeit: Herbst 1944

Oskar Meyer beschreibt seine Situation in Budapest im Herbst 1944 (Fortsetzung vom Kapitel 18). 

Budapest ist nun voller deutscher Truppen, die sich auf dem Rückzug befinden. Die Juden haben die Hoffnung, dass Ungarn bald aus dem Krieg austreten wird. Inzwischen hat sich aber der Rassenwahn auch hier breitgemacht. Aus dem Radio erfahren sie, dass Admiral Horthy verhaftet worden ist und nun Szálasi die Regierungsgewalt innehat. Die Stadt ist voller deutscher Soldaten und Pfeilkreuzler, die den Juden das Leben schwer machen.

Oskar versucht, herauszufinden, wo sich seine Frau und sein Sohn befinden, doch vergeblich. Er hofft, dass sie aufs Land fliehen haben können, doch befürchtet er, dass seine Liebsten nun tot sind. Er ist mit vielen anderen Juden in einem Haus nahe dem Nyugati-Bahnhof untergebracht. Dort ist die Wahrscheinlichkeit eines Bombenangriffs hoch. 

Als bei der Margarethenbrücke ein junger Jude von Pfeilkreuzlern zu Tode geprügelt wird und trotz der vielen Zuschauer niemand eingreift, erkennt Oskar die Hoffnungslosigkeit seiner Situation. Er meldet sich freiwillig zu einem Arbeitseinsatz, denn die „Aussicht auf ein Entkommen aus dem erzwungenen Nichtstun“ (S. 410) verleiht ihm Mut. In Viehwaggons werden die Juden abtransportiert. Am Grenzort Hegyeshalom geht es zu Fuß weiter über Feldwege. Die Schwachen, die nicht mehr gehen können, werden erschossen. 

In Deutsch Haslau, ihrem letzten Aufenthalt vor dem Ziel Hainburg, träumt Oskar von Wally. Oskar bittet sie um Verzeihung, dass er sie und ihren gemeinsamen Sohn nicht habe beschützen können.

30 - So tauche ich wieder in den Winter ein

Seiten: 419-426

Charaktere: Veit, Margot

Schauplätze: Mondsee

Zeit: Dezember 1944

Fast ein Jahr ist vergangen, seit Veit im Lazarett im Saarland gewesen ist. Er hat nun „das Gefühl, ein eigenes Leben zu besitzen“ (S. 419). Lilo feiert ihren ersten Geburtstag. Das kleine Mädchen ist sehr neugierig, möchte alles erkunden. Von Veit und Margot erhält sie Geschenke.

Zwei Tage zuvor hat Veit seinen Onkel erschossen. Es wird vermutet, dass der Brasilianer diese Tat begangen hat. Veit fühlt sich seitdem in Mondsee nicht mehr wohl und ist eigentlich froh, dass er wieder nach Wien beordert wird. Er geht zum Amtshelfer, der jetzt Johanns A...

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