Kapitel 15-21

15 - Da ich keine Beziehungserfahrung 

Seiten: 200-215

Charaktere: Veit, Margot, Herr Dohm, Johann

Schauplätze: Mondsee, Lager Stabauer

Zeit: Juni 1944

Veit und Margot schlafen zum ersten Mal miteinander. Die Darmstädterin spricht gerne und offen über Sex und ist der Meinung, dass man eine Beziehung nur dann aufrechterhalten könne, „wenn die Bettvoraussetzungen gegeben seien“ (S. 201). 

Inzwischen sind die Mädchen in Schwarzindien allesamt gewachsen, daher scheinen auch ihre Röcke ungewohnt kurz zu sein. Veit glaubt manchmal, Nanni unter den Mädchen zu erkennen, doch es handelt sich um ein anderes Mädchen. 

Veit genießt die in sein „Leben eingefallene Leichtigkeit“ (S. 203) mit Margot. Sie planen nicht für die Zukunft, sie sind bloß „[z]wei, die für einige Zeit ihre Ruhe gefunden hatten“ (S. 205): „und ich weiß, es sind schon ereignisreichere Geschichten von der Liebe erzählt worden, und doch bestehe ich darauf, dass meine Geschichte eine der schönsten ist“ (S. 205.).

Vom Rechtsanwalt erfährt Veit, dass der Brasilianer zu sechs Monaten Zuchthaus verurteilt worden ist. Die Reichsregierung schweigt über den Krieg, die Alliierten sind auf dem Vormarsch und es wird immer brenzliger für das Deutsche Reich. 

An einem Samstag findet ein Reichssportwettkampf im Lager Stabauer statt. Alle Verschickten der Gegend nehmen daran teil. Margot und Veit wohnen der Veranstaltung bei. Der Lackierermeister Dohm, der Mann der Quartierfrau, ein großer stolzer Mann, der in Schwarz gekleidet ist und gerade aus dem Generalgouvernement zurückgekehrt ist, tritt nun in Erscheinung. Er kommt mit dem Motorrad und besieht sich die Sportlerinnen auf laszive Art und Weise. Danach kommt er zu Veit und Margot, sie unterhalten sich kurz. Veit findet ihn nicht unsympathisch. 

Veits Angstzustände nehmen trotz all der positiven Geschehnisse in seinem Leben zu, was vermutlich an der kurz bevorstehenden Nachuntersuchung liegt. Er nimmt wieder Pervitin

In Mondsee geht nun das Gerücht um, dass Margot mit jedem ins Bett steige. Veit ist gekränkt, dass er „in den Augen der anderen ein x-Beliebiger war“ (S. 213). Auch Johann äußert sein Missfallen an Veits Beziehung zu Margot. 

Am nächsten Tag beobachten Veit und Margot, wie der Ehemann der Quartierfrau, Max Dohm, zur Hündin geht, ihr eine Pistole in den Nacken hält und abdrückt. Veit ist außer sich und konfrontiert Dohm, doch ist dieser ein ranghöherer Soldat und daher muss sich Veit fügen. Margot und Veit begraben die Hündin im hinteren Teil des Gartens. 

16 - In der Früh packte ich 

Seiten: 216-229

Charaktere: Veit, Nonne, Hupferl Gmoser, Amtsarzt, Facharzt

Schauplätze: Zug, Veits Zuhause, Friedhof, Kaserne, Mondsee

Zeit: Juni 1944

Veit fährt mit dem Zug nach Wien zu seiner Nachmusterung. Er spricht mit einer Nonne, die ihm rät, er „solle Aspirin rauchen“ (S. 216), um nicht wieder eingezogen zu werden. In der Wohnung der Eltern angekommen, trinkt Veit gleich ein Glas Wein. Der Vater spricht wieder positiv vom Kriege, was Veit auf die Nerven geht. 

Nachdem er Hildes Grab besucht hat, fährt Veit in die Kaserne. Dort muss er länger warten, bevor er zur Untersuchung gerufen wird. Er...

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