Wichtige Zitate

Veit Kolbe

„Im Himmel, ganz oben, konnte ich einige ziehende Wolken erkennen, und da begriff ich, ich hatte überlebt“ (S. 7)

„So hatte mich der Krieg auch diesmal nur zur Seite geschleudert“ (S. 7)

„Das Wimmern, das Stöhnen, der Geruch der unzureichend versorgten Wunden, der Geruch der verschmutzten Körper. Das alles vermischt sich zu etwas, das für mich eine Essenz von Krieg ist“ (S. 10).

„Während der Fahrt nach Westen wurden sie vor lauter Freude gesund. Was natürlich ein Fehler war“ (S. 10)

„In Wien war es mitten am Vormittag, als der Zug einfuhr. Wieder Bahnhof, Westbahnhof, nach der langen Abwesenheit kam er mir vor wie ein Opernhaus. Erinnerungen tauchten auf, verschwanden, wie alles. Weiter gings zu Fuß und mit Krücken über die Felberstraße nach Hause. Nichts zählte, außer dass ich am Leben war“ (S. 21)

„Wie eine Strafe für das Überleben saß ich die Stunden am Küchentisch ab. Auch das Erzählenmüssen nach der langen Zeit empfand ich als Strafe“ (S. 23)

„Hilde konnte leben und musste sterben. Ich, der ich leben darf, weiß damit nichts anzufangen“ (S. 25)

„Ich war sehr beherrscht geworden in einer Organisation, in der man von einem vorlauten Mundwerk nur Nachteile hat“ (S. 28)

„Ich hatte den Irrsinn der Front mit dem Irrsinn der Familie vertauscht“ (S. 29).

„Ich lag wach, mit weit aufgerissenen Augen, lauschte auf die Mäuse, die durchs Zimmer rannten, dachte an denjenigen, der sich meiner hoffentlich nicht erinnerte: an den Krieg“ ...

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