Hoffnung

Zu Beginn des Romans ist Veit durch den Krieg jeder Kraft, jedes Antriebs, jeder Motivation und jeder Hoffnung beraubt. Er hat sich in den letzten fünf Jahren, die er beim Militär verbracht hat, vom Leben entfremdet. Aufgrund einer schweren Verwundung wird Veit auf unbestimmte Zeit auf Genesungsurlaub nach Hause geschickt. In der Wohnung seiner Eltern vergleicht er sich mit seiner verstorbenen, lebensfrohen Schwester Hilde und stellt fest: „Hilde konnte leben und musste sterben. Ich, der ich leben darf, weiß damit nichts anzufangen“ (S. 25).

Er entschließt sich dazu, die Genesungszeit in der ruhigen Ortschaft Mondsee zu verbringen. Dort ist der Soldat seit langer Zeit wieder mit dem normalen Leben und gewöhnlichen Menschen konfrontiert. Zu Beginn tut er sich schwer, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen, so sehr hat der Krieg seine Spuren bei ihm hinterlassen: „Krieg war ja eigentlic...

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