Oskar Meyer

Diskriminierung und Verfolgung in Wien

Oskar Meyer ist eine der Hauptfiguren des Romans Unter der Drachenwand. Der Leser nimmt seine Geschichte durch Briefe wahr, die er zwischen 1941 und 1944 an seine Cousine Jeanette schreibt. Oskar ist ausgebildeter Zahntechniker. Er ist mit Valerie (genannt Wally) verheiratet und hat zwei Söhne, Georg (Georgili) und Bernhard (Bernili). 

Die Familie Meyer ist jüdischen Glaubens und lebt in Wien. In Österreich werden die Juden nach dem Aufstieg des Faschismus und dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 12. März 1938 mehr und mehr zu Bürgern zweiter Klasse degradiert und verfolgt. Die Nationalsozialisten versuchen, die jüdischen Mitbürger vom öffentlichen gesellschaftlichen Leben auszuschließen. Den Juden wird ein Beschäftigungsverbot erteilt und sie dürfen nicht mehr an kulturellen Veranstaltungen, wie Kino oder Theater, teilnehmen. Jüdische Geschäfte werden boykottiert, sodass immer mehr Händler mangels Kunden ihre Läden schließen müssen. Seit Anfang 1939 müssen die Juden einen hebräischen zweiten Vornamen führen. 

Die Familie Meyer muss gegen ihren Willen und trotz des Beharrens auf ihre Bürgerrechte aus...

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