Erzähltechnik

Arno Geigers Roman Unter der Drachenwand handelt es sich um eine fiktive Erzählung, die Handlungen, die sich zwischen 1939 und 1944 abspielen, schildert, und in die historische Realität des Zweiten Weltkriegs eingebettet ist. Vier identifizierte Erzählstimmen berichten rückblickend von ihren Handlungen, Gedanken und Gefühlen. Der letzte unbekannte Erzähler vermittelt einen Überblick über das weitere Leben und den Tod der Hauptpersonen nach dem Krieg. Alle Erzähler benutzen überwiegend das Präteritum.

Die Haupthandlung wird überwiegend chronologisch aus der Sicht des jungen Soldaten Veit Kolbe erzählt. Es handelt sich dabei um Tagebucheinträge, die Veits Geschichte von Ende 1943 bis Ende 1944 wiedergeben. Der Ich-Erzähler ist Teil der Handlung und meldet sich als „Ich“ zu Wort. Er kann nur seine eigene Innenwelt offenlegen, weil er nicht über die Innensicht der anderen Figuren verfügt: Er schildert das Geschehen, seine eigenen Eindrücke, seine Gefühls- und Gedankenwelt oder was er durch eigenes Erleben oder durch Mitteilungen Dr...

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