Unter der Drachenwand

Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger hat den Roman Unter der Drachenwand im Jahre 2018 veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte des jungen Wehrmachtssoldaten Veit Kolbe, der 1944, nachdem er bereits mehrere Jahre im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront gekämpft hat, wegen einiger Verletzungen auf Genesungsurlaub nach Hause geschickt wird. Die Haupthandlung erstreckt sich über das gesamte Jahr 1944.

Bei seinen Eltern in Wien hält er es nicht aus, deshalb beschließt Veit, seine Auszeit am oberösterreichischen Mondsee zu verbringen, weil sein Onkel Johann dort als Postenkommandant tätig ist. Dort geschehen viele Dinge in Veits Leben. Er genießt das Leben auf dem Lande, macht neue Bekanntschaften und verliebt sich. Doch der Krieg geht weiter und ständig schwebt der Gedanke über Veit, dass diese schöne Zeit irgendwann enden muss und ihn der Krieg zurückruft. 

Darüber hinaus werden drei weitere Nebenhandlungen durch Briefe in der Geschichte eingeflochten. Die Korrespondenz zwischen Veits Nachbarin Margot und ihrer Mutter, die unter anderen die Zerstörung Darmstadts durch Luftangriffe schildert, die verbotene Liebe zwischen den Jugendlichen Nani und Kurt und zuletzt die tragische Geschichte einer jüdischen Wiener Familie, die sich notgedrungen auf die Flucht vor den Repressionen des Nationalsozialismus begibt. 

Unsere sorgfältig formulierte Kapitelzusammenfassung wird durch eine Inhaltsangabe, eine kurze Zusammenfassung und eine Personenkonstellation ergänzt, um Dir einen leicht verständlichen und ausführlichen Überblick über die Handlung vermitteln zu können. 

Unsere Charakterisierungen beleuchten die Biografien, den Charakter sowie das Handeln der wichtigsten Figuren, Veit Kolbe, Johann Kolbe, Margot, Robert Perttes, Kurt Ritler, Nanni Schaller und Oskar Meyer, sowie weitere Figuren, die für die Handlung von Bedeutung sind: Das Ehepaar Trude und Max Dohm, Veits Eltern, die Lehrerin Margarethe Bildstein, Veits Schwester Hilde und Oskars Ehefrau Wally.

Das Dokument Epoche untersucht zunächst die autobiografischen Bezüge und die Entstehung des Romans, die mit den Kriegserfahrungen von Arno Geigers Vater und dem zufälligen Fund von Briefen und Tagesbüchern verbunden sind. Dann wird der historische Hintergrund geschildert: Die Situation der Juden im Dritten Reich und der Ungarn im Jahre 1944, der Luftkrieg, die erweiterte Kinderlandverschickung sowie das Kriegsende und die damaligen Flüchtlingsströme werden beschrieben. Veits posttraumatische Belastungsstörung und seine Abhängigkeit zu Pervitin werden beleuchtet, bevor der literarische Hintergrund anhand der Merkmale des Gesellschaftsromans und der Gegenwartsliteratur im Werk untersucht wird. Endlich werden die Rezeption und Kritik unter die Lupe genommen.

Unsere ausführliche Analyse behandelt folgende Bausteine der Erzählung: Titel, Aufbau und Inhalt, Spannungskurve, Sprache und Stil. Sie beschäftigt sich des Weiteren mit der Orte-Zeit-Montagetechnik und listet die wichtigsten Sprach- und Stilmittel sowie Zitate auf. Die Interpretation befasst sich mit fünf Themen, welche sich mit der Geschichte des jungen Soldaten Veit Kolbe beschäftigen und auch die Briefe der anderen drei Ich-Erzähler teilweise behandeln:  Die verlorenen Jahre, den Krieg und das Trauma, das Leben am Mondsee, die Angst und die Sorge und schließlich die Liebe und die Hoffnung.

Unsere eingehende Lektürehilfe zu „Unter der Drachenwand“ bleibt nahe am Text und ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Sie stellt zuverlässiges Werkzeug für das Verstehen des Romans zur Verfügung und bietet Anregungen für eigene Überlegungen und Diskussionen im Deutschunterricht.

 

Referenzbuch: Geiger, Arno (2018): Unter der Drachenwand. 3. Auflage 2019. dtv Verlag. München.

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Unter der Drachenwand

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Benutzerbewertungen
  • 18.02.2021
    Sehr ausführlich und einfach perfekt.
  • 03.02.2021
    Sehr ausführlich
  • 17.02.2021
  • 11.02.2021