Zusammenfassung Kapitel: Wie Deutschland nicht gevierteilt wurde

Seite: 121-133

Schauplatz: Bei der Existenzialistin, an einer Station im Grenzgebiet, auf dem Polizeirevier, im ehemaligen Gemüseladen, bei den Kuppischs, in der Sonnenallee, im Roten Kloster

Zeit: An einem Samstag, vier Tage später, Zeitsprung in die Gegenwart, der Tag, an dem die Kuppischs Telefon bekommen und der Tag darauf 

Person(en): Mario, die Existenzialistin, zwei Trapos (Polizisten der Transportpolizei), Miriam, Miriams kleiner Bruder, der Dicke, Günter (der Mann der Gemüsefrau), Doris Kuppisch, die Gemüsehändlerin, ein Vernehmer, Micha, Horst, der ABV, Direktorin des Roten Klosters, Schüler, Sekretärin

Inhalt: Mario wird einmal verhaftet. Er will mit dem Zug in ein Gebiet fahren, das er sich ansehen will, weil er und die Existenzialistin planen, dort eventuell Land zu kaufen. Doch im Zug schläft er ein und fährt bis ins Grenzgebiet. Er wird von zwei Trapos[1] verhört, die glauben, dass er fliehen wollte. Die beiden Polizisten glauben ihm schließlich beinahe, dass Mario nur eingeschlafen und zu weit gefahren ist.

Doch dann entdeckt die Polizei einen Teilnehmerausweis für einen Niederländisch-Kurs bei Mario und das ist Grund genug für die Festnahme. Mario wird verhört. Doch er erzählt nichts von seinen Plänen, das Land zu unterwandern. Ihm ist nämlich aufgefallen, dass ihm und der Existenzialistin ein peinlicher Rechenfehler unterlaufen ist: Statt 50.000 Menschen zu mobilisieren, müssten sie 50 Millionen mobilisieren, um genug Geld zu sammeln, um die gesamte Fläche der DDR kaufen zu können. Mario ist klar, dass sie nie so viele Menschen werden mobilisieren können. Als Mario schließlich sogar beim Verhör einschläft, glaubt man ihm doch, dass er aus Versehen im Zug eingeschlafen ist. Nach vier Tagen wird er wieder freigelassen.

Nicht für alle verläuft es so glimpflich in der DDR. Der Mann der Gemüsefrau wird einm...

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