Märchen

Wahre Wunder

Besonders im letzten Kapitel geschehen Dinge, die märchenhaft wirken: Wahre Wunder. Sie bewirken, dass sich für die jungen Protagonisten des Romans alles zum Guten wendet. Wuschel wird z. B. einmal vom Grenzer in der Herzgegend angeschossen, doch ausgerechnet an diesem Tag trägt er unter seiner Jacke das Doppelalbum „Exile on Main Street“. Die Platten fangen die Kugel ab und Wuschel überlebt den Schuss (vgl. 143).

Auch Mario und Elisabeth kommen auf märchenhaften Wegen zu ihrem Happy End. Als bei der hochschwangeren Elisabeth die Wehen einsetzen, stehen die beiden vor einem echten Problem, denn nichts an ihrem Auto, einem „alten Trabant“, funktioniert (S. 153). Sie haben kein Telefon und können kein Taxi rufen (vgl. S. 154) – doch dann probiert Mario das Auto einfach noch einmal aus: „und tatsächlich – der Motor startete!“ Mario wundert sich, da das „eigentlich gar nicht sein“ kann (S. 154).

Das verzweifelte Paar wird kurz darauf auf ihrem Weg zum Krankenhaus von einer Reihe Staatskarossen blockiert. Es regnet und Mario steigt aus dem Trabi und wendet sich mit verzweifelten Gesten den dunklen Staatskarossen zu, während Elisabeth auf dem Rücksitz in den Wehen liegt (S. 155). Was dann geschieht, ist der märchenhafte Abschluss des Romans: Ein russischer Staatsmann steigt aus, der furchterregend aussieht. Er stoppt mit einer „Handbewegung zum Himmel“ (S. 156) den Regen. Anschließend beugt er sich in den Trabi, entbindet Elisabet...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de, erhalten Sie Zugang zu alle E-Books.

Erhalte Zugang für nur 4,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen