Charakterisierung Wuschel

Der provozierende Individualist

Wuschel ist Mitglied einer Clique zusammen mit Micha, Mario, dem Dicken und Brille. Ebenso wie seine Freunde lebt auch er in der Sonnenallee in Ostberlin. Er ist ca. 15 Jahre alt, geht mit seinen Kumpels in dieselbe Klasse und hängt mit ihnen in seiner Freizeit auf dem alten Spielplatz herum (vgl. S. 11), auf dem sie gemeinsam Musik hören, die in der DDR illegal ist.

Wuschel sieht aus wie Jimi Hendrix, weswegen er den Spitznamen „Wuschel“ bekommen hat (vgl. S. 12). Er empfindet keinen großen Respekt vor Autoritäten. Einmal wird er vom ABV gefragt, ob ihm etwas auffällt, nachdem der ihm alle möglichen Dienstgrade für Polizisten aufgezählt hat. Wuschel antwortet, es scheine wohl ziemlich viele Dienstgrade zu geben, aber dass ihm der Dienstgrad des ABVs „noch ziemlich weit unten zu sein“ scheint (vgl. S. 13 f.).

Ein anderes Mal versucht Wuschel, in der Schule zu einem Diskussionsbeitrag verdonnert zu werden, damit er Miriam treffen kann, die ebenfalls einen Diskussionsbeitrag leisten muss. Um zu provozieren, antwortet Wuschel auf die Frage nach den Verhaltensregeln im Falle einer Atombombenexplosion: „Erstens: Hinsehen, denn so was sieht man nur einmal. Zweitens: Hinlegen und zum nächsten Friedhof robben, aber – drittens: Langsam, damit keine Panik entsteht“ (S. 26).

Wuschel will lieber im Westen leben. Nur für eine einzige Sportart würde Wuschel nach eigenen Angaben trainieren: Stabhochsprung – und zwar deshalb, weil er denkt, dass er mit dieser Fähigkeit über die Berliner Mauer springen ...

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