Charakterisierung Miriam

Die geheimnisvolle Schönheit von der Sonnenallee

Miriam ist ein Teenager, die in der Sonnenallee in Ostberlin wohnt. Sie ist ungefähr im gleichen Alter wie Micha, also ca. 15 Jahre alt. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder (vgl. S. 18) in der Sonnenallee, seit ihre Eltern sich getrennt haben. Die Eltern sind deshalb geschieden, da der Vater ein extremer Choleriker ist (ebd.). Brille meint, Miriam „verhalte sich wie jedes normal deformierte Scheidungskind – diskret, ziellos und pessimistisch“ (ebd.).

Sie geht auf dieselbe Schule wie Micha und die Jungen aus seiner Clique, aber sie besucht die Parallelklasse (vgl. S. 16). Sie ist das schönste Mädchen auf der Schule (ebd.). Miriam hat eine beste Freundin, die äußerlich das Gegenteil von ihr ist (vgl. S. 23) und als „das Schrapnell“ bezeichnet wird.

Miriams Schönheit ist so überwältigend, dass alle Männer in der Sonnenallee alles stehen und liegen lassen, um sich nach ihr umzudrehen, sobald sie auf der Straße erscheint (vgl. S. 17). Auch in der Tanzschule betrachten die Männer es als das „Kommando zum Sturmangriff auf Miriam“ (S. 47), wenn die Herren eine Dame zum Tanz auffordern dürfen.

Keine andere Frau wird in der Sonnenallee und in der Schule so begehrt wie Miriam. Alle Jungen in den höheren Klassen sind in sie verknallt (vgl. S. 20). Sie hat attraktive äußerliche Merkmale, wie volle Brüste, volle Lippen und einen „sanften, blumigen Geruch“ (S. 29). Für Micha ist Miriam die „Weltschönste“ (S.17).

Miriam scheint in einer anderen Welt zu leben als die Jungen auf ihrer Schule und die Männer in ihrer Umgebung. Für die Jungen aus Michas Clique ist sie „unantastbar“ (vgl. S. 21). Sie unterhält ein Verhältnis zu einem mysteriösen unbekannten Motorradfahrer, der sie auf einer schicken AWO[1] abholt (vgl. S. 18). Auf einer Schulparty knutscht sie mit einem ebenfalls unbekannten Westberliner herum (vgl. S. 25).

Die verführerische Rebellin

Miriam passt sich nicht gern den Regeln an, die in der DDR gelten. Sie zeigt rebellische Tendenzen, z. B. kommt sie immer zu spät zu Terminen (vgl. S. 27). Sie muss einen Diskussionsbeitrag bei einer FDJ-Veranstaltung leisten, weil sie mit dem Westler ...

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