Zeit

Zeit der Handlung

Die Erzählzeit (wie lange es dauert, den Text zu lesen/ zu erzählen) in „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ ist wesentlich kürzer als die erzählte Zeit (über welchen Zeitraum die Handlung sich erstreckt). Die Handlung des Romans erstreckt sich über mindestens ein Jahr, vielleicht auch länger. Es dauert hingegen nur einige Stunden, das Buch zu lesen. Die Geschichte wird an vielen Stellen zeitraffend erzählt, was bedeutet, dass längere Zeitabschnitte kurz zusammengefasst werden, z. B.: „Sie hat mir einen Kuss versprochen, sie hat mir einen Kuss versprochen, jubelte es in ihm auf dem ganzen Nachhauseweg“ (S. 31).

Die Jahre, in welchen sich die Handlung des Romans abspielt, sind nicht eindeutig bestimmbar. Weder besondere politische Ereignisse noch spezielle Trends der Zeit werden beschrieben – z. B. Jugendbewegungen, Moden oder Ähnliches. Auch der Film „In achtzig Tagen um die Welt“, der zur Handlungszeit im Kino läuft (vgl. S. 145), ist kein Anhaltspunkt, da Jule Vernes Roman mehrere Male unter diesem Titel verfilmt wurde.

Der einzige Anhaltspunkt ist das Album „Exile on Main Street“ der Band The Rolling Stones aus dem Jahr 1972. Es war schwierig, in der DDR an ...

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