Stilmittel

In „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ kann man einige Stilmittel finden. Die Namen der beiden jungen Leute, deren Liebesgeschichte im Zentrum steht, bilden zum Beispiel eine Alliteration: Miriam und Micha.

Um bestimmte wichtige Zustände zu verstärken, benutzt der Erzähler Wortwiederholungen in seinen Beschreibungen: Die Jungs von der Sonnenallee hören gerne Musik, „am liebsten das, was verboten war. Meistens war es Micha, der neue Songs mitbrachte (…). Allerdings waren sie da noch zu neu, um schon verboten zu sein. Ein Song wurde ungeheuer aufgewertet, wenn es hieß, daß[1] er verboten war. Hiroshima war verboten, ebenso wie Je t’aime oder die Rolling Stones, die von vorne bis hinten verboten waren. Am verbotensten von allem war Moscow, Moscow“ (S. 11). Durch die Häufung des Schlüsselwortes „verboten“ schafft der Autor eine Art Emphase[2], die durch den (ebenfalls sinnlosen) Superlativ „Am verbotensten“ verstärkt wird.

Die Wiederholung wird auch als komisches Element dazu genutzt, um den Hippie aus Strausberg besonders witzig zu gestalten. Er redet wie ein Typ, der sich superlässig vorkommt und dabei etwas lächerlich wirkt, weil er in jedem Satz mehrmals das Wort „Mann“ wiederholt: „Ja, Mann, kenn ich, Mann...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de, erhalten Sie Zugang zu alle E-Books.

Erhalte Zugang für nur 4,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen