Haukes Kampf

Hauke kämpft gegen alles, was sich ihm in den Weg stellt. Er kämpft gegen die Kraft des Meeres und gegen den Unwillen und das Misstrauen der Dorfbewohner. Damit beginnt sein Schicksalsweg. Hauke will den Deich bauen lassen, um die Menschen besser zu schützen, doch indem er etwas Neues zur Anwendung bringen will, verletzt er deren Ordnung. Die Dorfbewohner vertrauen nur auf Altes und Bewährtes und lehnen alles Fremde ab. Hauke verletzt ihren tief verwurzelten Aberglauben, indem er verbietet, dass die Arbeiter etwas Lebendiges zur Besänftigung der Naturmächte in den Deich mit eingraben.

Hauke ist von Anfang an sehr ehrgeizig. Dieser Wesenszug zeigt sich bereits in seiner Kindheit, als er, um den Euklid zu lesen, Niederländisch lernt. Seinen Wunsch, Deichgraf zu werden, verfolgt er konsequent. Später wird dieser Ehrgeiz allerdings von Ehrsucht und Hass begleitet. Die Deichplanung lässt ihn sich wie in einem Rausch fühlen: ...

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