Aberglaube

Der Begriff 'Aberglaube' ist im späten Mittelalter durch die Kirche geprägt worden. Mit diesem Begriff wurde die Abweichung vom christlichen Glauben angeprangert. Im Spätmittelalter waren in Deutschland zwar alle Völker zum christlichen Glauben übergetreten, aber der Aberglaube lebte in der Bevölkerung weiter. Abergläubige waren jene Menschen, die beispielsweise an Zauberei glaubten. Die Kirche sah darin die Gefahr, die Kontrolle über die Menschen zu verlieren. Zehntausende Menschen wurden von der Kirche als Hexen gebrandmarkt und starben auf dem Scheiterhaufen oder infolge der Inquisition.

Auch wenn wir heute in einer aufgeklärten Zeit leben, so spielt Aberglaube in unserem Alltag immer noch eine Rolle. Bis heute ist es weit verbreitet, dass vierblättrige Kleeblätter Glück und zerbrochene Spiegel Pech bringen. Einige Fluggesellschaften verzichten auf eine 13. Sitzreihe im Flugzeug, da viele Menschen der Meinung sind, dass die Zahl 13 Unglück bringt. Der Aberglaube sitzt somit tief in uns drinnen, auch wenn wir das heute nur ungern zugeben.

In früheren Jahrhunderten war der Glaube a...

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